Varanasi 21. 10. 2007






Zweiter Tag auf dem Schiff.

Aufgeblasenes Geschrei
Wie ein Loop + warum nicht
wiederholen was wichtig ist
was richtig ist
leierndes Geschrei
der Wanderprediger
der Heilsversprecher

leierndes Geschrei
hocken um dich
und ertragen nicht die Stille
ertragen nicht die Leere
Einsamkeit all unserer
Betrachtungsweisen mit Messern
zu zerlegen in 1000
Fragenstückchen

ertragen nicht unser Schweigen
unsere Trauer
unsere Abgeklärtheit
wie wir als quasi
intelligente Super-Maden
durch ihr Land tapseln

ertragen nicht wie wir
ihre Schönheit aufsaugen
wie wir Schuss für Schuss
dieses Land
wegknipsen in dicke Bildbände

ertragen nicht
wie wir uns
als ihre Verwalter aufspielen
Ihres Wissens
Íhrer Andersartigkeit
Ihrer Sicht von UNS



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Dieser Fluss
von goldglänzenden Wassern
heiligem, geheiligtem
treibenden Blumen, Girlanden
Opfergaben, Abfällen
menschlichen wie tierischen
Exkrementen
toten Kühen + Hunden
manchmal Menschen
die den Vögeln, Fischen + Würmern
als Nahrung dienen

Dieser Fluss
durch die heiligsten Stätten
entlang der Verbrennungstreppen
der Ashrams, der Sadhus
die sich zur Sonne verneigen

Dieser Fluss
der einst direkt aus
der Milchstrasse entsprang
aus den Schneegebirgen
die über den Wolken liegen
aus den Tälern des Himalaya
der Erimiten in ihren Höhlenbehausungen

Oh, dieser Fluss
der selbst die Zeit ist
selbst die Mutter aller Hindis

Dieser Fluss
Traum eines Flusses
alt wie die Menschheit selbst

Dieser Fluss
der sein Ende schon
von Anfang an
voraussah

Dieser Fluss
der seinen Niedergang
als Anfang begreift

Dieser Fluss
der ewigen Wiederkehr
allen Seins



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Entlang der Ufer Gangas
abends, nach den letzten Prozessionen
der Puppengötter
der Weihrauch zieht ab
und gibt den Blick frei
auf die älteste Stadt
ältester Ort
ältester
nie aufgegebener Hoffnung

Durch die Nebelschwaden
zurück in die Menge
ihrer Ergriffenheit, Gesänge
Schulter an Schulter
zu dienen den Puppengöttern
als Fahrzeug
als das Wasser das sie trägt

Entlang der Ufer Gangas
gleitet dahin die Zeit

Aller
Aller
Aller



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Erster Schritt
scheinbar albern die Tat
das Rad in Bewegung setzend
spottet Sie dem alten Trott
diesem Wolkenkuckucksheim der Götter
und bringet so
scheinbar ganz ohne Absicht
die vielen Wasser
in die Welt
Danke

Noch vieler Bündelungen
+ Umleitungen + Wandlungen
sind von Nöten
das die Wasser nicht
zu stark sind
um die Ufer zu zerreissen
+ dann erst dann
erreicht sie die Stille
der heiligen Ebene
Danke

Und in den kleinen Wirbeln
des Windes
siedelt sich das erste Leben
und die Tiere des Waldes
kommen um ihren Durst zu löschen
und die Bauern bestellen die Felder
Danke

Und wie
scheinbar albern die Tat
all dies
wie voraussehrbar
wenn das Rad zu alt wird
sich zu drehen
Danke

und es bleibt nur
das Gespött der Götter

in ihrem Wolkenkuckucksheim




Ich hocke einige Zeit bei einem Sadhu, der einige ältere Geschäftleute in existenziellen Lebensfragen berät.

Hinter der Hütte steckt irgendwo ein leerer Blechkanister, der ein schönes Hallgerät ergibt. Hynotisierend sein Vortrag, auch wenn ich nichts verstehe.

Fahrt zurück, Halt an einem kleinen Ashram, der nur aus Bambus und Stroh gemacht ist. Eine traurige Geschichte, hier lebt ein einziger Sadhu, dessen Guru gestorben war, ehe er sein Wissen an seinen Schüler weitergeben konnte, so hockte nun dieser Sadhu in der Hütte mit diesem Nachlass, dem von den Leuten des Dorfes erbautem Ashram und seiner Ungebildetheit. Und dazu ein nerviger arbeitsloser Touristenguide, der die ganze Zeit auf uns einredete. Please, be quiet, please, let us have a look at this piecefull place...

Second day on the ship.

Aufgeblasenes screaming
Like a Loop + why not
Repeating what is important
What is correct
Leierndes screaming
The itinerant preacher
The Heilsversprecher

Leierndes screaming
Squatting to you
And not tolerate the silence
Hate is not the emptiness
All our loneliness
Viewing patterns with knives
To split up in 1000
Questions pieces

Hate not our silence
Our grief
Our Abgeklärtheit
As we as a quasi
Intelligent Super-Maden
Through their country tapseln

Hate is not how we
Absorb their beauty
As we shot for shot
This country
Wegknipsen in thick volumes of image

Hate not
As we
As their manager aufspielen
Your knowledge
Íhrer otherness
Your view of us.



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This river
From golden waters
Holy, geheiligtem
Floating flowers, garlands
Offerings, waste
As human animal
Excrement
Dead cows + dogs
Sometimes people
The birds, fish worms +
Serve as food

This river
The holy sites
Along the combustion Stairs
The ashrams, the Sadhus
The bow to the sun

This river
Once directly from
The Milky Way arose
From the snow mountains
Above the clouds are
From the valleys of the Himalayas
The Erimiten in their Höhlenbehausungen

Oh, this river
The time is itself
Even the mother of all Hindis

This river
Dream of a river
The old as humanity itself

This river
His late already
From the beginning
Voraussah

This river
His decline
As early conceives

This river
The Eternal Return
All being



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Along the shore Gangas
The evening after the last processions
The dolls gods
The incense strops
And the view
The oldest city
Oldest City
Eldest
Never abandoned hope

Through the fog
Back in the crowd
Their emotion, Songs
Shoulder to shoulder
To serve the gods dolls
As vehicle
As the water they pay

Along the shore Gangas
Then, the time slips

Everbody
Everbody
Everbody



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First step
Seemingly silly reality
The wheel putting in motion
It baffles the old Trott
This cloud cuckoo land of the gods
And it brings
Seemingly without intention
The many water
In the world
Thank you

Yet many Pooling
+ + Diverts changes
Are needed
The water is not
Too much is
Around the shores of zerreissen
Only then +
They reached the silence
The holy level
Thank you

And in the small vertebrae
The wind
Locates the first life
And the animals of the forest
Come to erase their thirst
And now the farmers in the fields
Thank you

And how
Seemingly silly reality
All this
As voraussehrbar
If the wheel is too old
To spin
Thank you

And it remains only
The Gespött the gods

In its cloud cuckoo land




I tuck jump for some time at a Sadhu, some older business people
In existential questions of life advises.

Behind the hut somewhere is a blank sheet metal canister, which is a
Hall nice device. Hynotisierend his speech, although I
Nothing understand.

Driving back, stop at a small ashram, which is only made of bamboo and
Straw made. A sad story, one lives here
Sadhu, the guru died before his knowledge to his students
Parties could, so now that Sadhu squatting in the hut with this
Inheritance, by the people of the village erbautem Ashram and its
Ungebildetheit. And sucking an unemployed tourist guide,
The whole time on us einredete. Please, be quiet, please, let us have
A look at this piecefull place ...